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Gerne mache ich das!

Ich bin immer sehr gerne Fremdsprachensekretärin an der FU gewesen und kann mir durchaus vorstellen, den Job bis zur Rente zu machen. Ich finde, dass die FU ein exzellenter Arbeitgeber ist, der seinen Arbeitnehmern eine Menge bietet. Es gibt fantastische Weiterbildungsangebote, mit Erasmus Staff die Möglichkeit Europa und die Welt kennenzulernen und mit den Sportangeboten sich fit zu halten. Ich hatte immer angenehme, mich respektierende und verständnisvolle Chefs und ich liebe die Offenheit und Freundlichkeit, die an der FU herrscht. Es macht immer Spaß sich mit den Studenten auszutauschen und ich finde die FU einen spannenden Arbeitgeber, dem es gelingt meinen Wissensdurst zu stillen. Ich habe schon immer eine E9 gehabt und seit drei Jahren eine volle Stelle (vorher 2 halbe Stellen). Ich bin mit meiner Arbeit sehr zufrieden.

Mich treibt gerade in diesem Moment eher eine andere Sache um, und es würde mich brennend interessieren, wie der Personalrat dazu steht. 

In der Mail von unserer Kanzlerin wurde uns mitgeteilt, dass alle samt ab dem 01.10 wieder voll Präsenz zeigen sollen. Bis dahin ist zwar noch etwas Zeit und so, wie sich jetzt gerade die Infektionszahlen entwickeln, könnte ich mir gut vorstellen, dass sich eh noch mal etwas ändert aber trotzdem. 

Ich persönlich habe für mich die Vorteile des Homeoffice entdeckt. Ich würde sehr gerne zumindest teilweise weiter im Homeoffice bleiben. Dafür gibt es für mich zwei wichtige Gründe: 

1. Infektionsschutz. Je weniger in der Universität desto besser (bei meinem Bruder und bei meinem Mann haben beide Arbeitgeber darum gebeten, weiterhin möglichst viel daheim zu bleiben, um sich zu schützen)
und 
2. Ich kann, zumindest wenn meine Kinder betreut sind, zu Hause wirklich effektiv, konzentriert, flexibel arbeiten. 

Ich könnte mir eine Mischung für die Zukunft vorstellen aus 2 : 3,
2x Homeoffice die Woche / 3x Präsenz oder so umgekehrt. 

Geht es nur mir so oder könnten sich andere Sekretariatskräfte das auch gut vorstellen? Ich habe von Kolleginnen gehört, dass sie sich auch mehr Homeoffice wünschen. Bei vielen sind der wegfallende Arbeitsweg und der Infektionsschutz ein Argument.

Wie ich gehört habe, „verzichtet“ man auf eine Kontrolle der Arbeitszeit im Homeoffice. Wie man das kontrollierbar machen kann? 

Das kann man an dem Arbeitsergebnis ersehen. In meinen Augen sollten wir ganz klar weg von einem Job, in dem eine Sekretärin in starren Arbeitszeiten gefangen ist. Die Zukunft sollte an Arbeitsergebnissen gemessen werden. 

Fremdsprachensekretärin an der FU – einen Job der mir seit 14 Jahren gefällt